Geburten, die zwischen der 24. (dem Beginn der Lebensfähigkeit) und der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche erfolgen, werden als Frühgeburt bezeichnet.
Erfolgt die Geburt vor Erreichen der Lebensfähigkeit, so spricht man von einer Fehlgeburt oder Totgeburt.
Eine Schwangerschaft dauert normalerweise 40 Wochen (280 Tage nach der letzten Regelblutung). Im Falle einer Frühgeburt dauert sie weniger als 260 Tage. In der Regel wiegen diese Kinder weniger als 2.500 Gramm.
Man unterscheidet:
Zudem kann auch eine Unterteilung erfolgen in:
In der Medizin ist der entscheidene Risikofaktor das Geburtsgewicht und weniger die Anzahl der Schwangerschaftswochen. Als kritische Grenze gilt ein Geburtsgewicht von 2.500 Gramm. Somit wären in Deutschland ein Drittel aller Geburten Frühgeburten (auch nach Definition der WHO- Weltgesundheitsorganisation).