Es gibt viele Möglichkeiten sich auf die Geburt einzustimmen. Ein besonders gutes Angebot sind die Geburtsvorbereitungskurse.
Die Kurse bieten in der Regel folgende Leistungen an:
- Informationen zu Schwangerschaft, Geburt (verschiedene Entbindungstechniken) und Wochenbett
- Üben von Atemtechniken, um die Wehen leichter zu überstehen
- Beckenbodentraining
- Vermittlung von Bewegungsmustern, um mit Schmerzen besser zurechtzukommen
- Möglichkeiten der Schmerzlinderung bei der Geburt, z.B. Periduralanästhesie
- Erlernen von Positions- und Haltungswechsel während der Geburt
- Entspannungsübungen und Partnermassagen
- Körperwahrnehmungsübungen (lernen Sie und Ihr Partner Ihr ungeborenes Kind kennen)
- Kontakt mit anderen Schwangeren. Durch den Erfahrungsaustausch lassen sich Probleme, Unsicherheiten und Ängste am besten verarbeiten.
- Besuch des Kreißsaales oder des Geburtsraumes
- Stillen
- Säuglingspflege (extra Kurse)
Zudem können auch Männer von den Kursen profitieren, wo ihre Teilnahme auch meist während einiger Stunden gefragt ist. In diesen Stunden wird den Vätern vermittelt, wie sie im Kreißsaal ihre Partnerin als zusätzlicher „Geburtshelfer" unterstützen können.
Insgesamt besteht der Kurs aus 14-20 Stunden, wobei gesetzliche Krankenkassen derzeit nur 14 Stunden bezahlen.
Durch eine Probestunde können Sie herausfinden, ob Ihnen die Geburtsvorbereitung bei einer bestimmten Hebamme gefällt.
Frauen, die möglicherweise keine normale Geburt haben werden, sollten auch einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen. Es ist eine große Hilfe sich mit Frauen und Paaren zu treffen, die ähnliche Situationen durchlebt haben und einem vermitteln können, wie sie mit dieser Situation fertig geworden sind.
Außerdem kann Ihnen die Geburtsarbeit niemand abnehmen. In einem Geburtsvorbereitungskurs lernen Sie Methoden kennen, damit umzugehen und so Sicherheit gewinnen.
Letzte Aktualisierung am 18.02.2009.