Da die Beckenendgeburt zu einer Vielzahl von Problemen und Risiken führen kann versucht der Geburtshelfer das Kind ab der 37. Schwangerschaftswoche vor der Geburt aus der Steißlage in eine Schädellage zu drehen.
Diese Drehung wird in der Medizin auch als äußere Wendung bezeichnet. Die äußere Wendung ist nich besonders ungefährlich, da sie mit erheblichen Risiken für das Kind wie z.B. vorzeitige Plazentalösung oder Nabelschnurumschlingung verbunden ist.
Zudem gelingt die äußere Wendung nicht immer, daher empfehlen Ärzte und Geburtshelfer bei Erstgebärenden den Kaiserschnitt. Der Kaiserschnitt wir mit großer Wahrscheinlichkeit etwa 10-12 Tage vor dem Stichtag durchgeführt.
Alternativen zur äußeren Wendung sind:
• die Indische Brücke (Lagerungsübung)
• Wärmebehandlung der Akupunkturpunkte (Moxabustion)
• Akupunktur und Zilgrei-Methode (Atemtechnik)
Die Wirksamkeit dieser Methoden ist jedoch umstritten.
Zweitgebärende können eine normale Geburt bei Kindern in Steißlage durchführen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: