Sie beschreibt einen Zustand schwerer Depression mit allen Merkmalen einer Psychose. Meist beginnt sie innerhalb der ersten 8 Wochen nach der Geburt.
Häufig sind vor allem Frauen betroffen, die mit psychiatrischen Erkrankungen vorbelastet sind. Oft bestand schon vor der Geburt eine Depression. In diesem Fall ist das Selbstmordrisiko und das Schädigungsrisiko für das Kind sehr hoch.
Eine Psychose kann jederzeit Richtung Manie, Depression und Schizophrenie gehen, so dass betroffene Frauen nicht mehr zwischen Realität und Wahnvorstellung unterscheiden können.
Die Wochenbettpsychose ist die schwerste Form der nachgeburtlichen Verstimmungen und kommt bei etwa ein bis drei von 1000 Frauen vor.
Bei diesem Krankheitsbild ist die Behandlung in einer Klinik notwendig.