Auch in der Stillzeit muss auf eine ausgewogene, gesunde und vielfältige Ernährung geachtet werden. Sie müssen jedoch natürlich nicht für zwei Essen, um ihr Kind versorgen zu können.
Wichtig ist vor allem die Auswahl von schadstofffreien Lebensmitteln und frischem Obst und Gemüse. Verschiedene Speisen, die die Mutter zu sich nimmt, können in die Muttermilch übergehen und beim Säugling zu Verstopfung, Durchfall oder allergischen Reaktionen führen.
Folgende Lebensmittel sollten demnach wenig verzehrt werden:
- Hülsenfrüchte
- Kohl
- Zwiebel oder Knoblauch
- säurehaltige Früchte
Bedenken Sie, dass Nahrungsmittel die Sie zu sich nehmen, durchaus den Geschmack der Muttermilch beeinflussen.
Neue Studien konnten belegen, dass moderater Bierkonsum die Prolactinbildung stimuliert. Prolactin ist ein Hormon, welches die Milchbildung anregt. Grund dafür sind bestimmte enthaltene Polysachharide.
Dies erklärt auch den gleichen Effekt bei schwach- und nicht alkoholischen Biersorten wie Malzbier. Da die Säuglinge meist mit vermindertem Appetit auf Alkoholkonsum reagieren, ist wohl Malzbier die beste Wahl.
Verschiedene Mittel wie Milchbildungsöl oder Michbildungstee haben keine nachweisliche Auswirkung auf die Milchmenge. Im Gegensatz dazu können jedoch Fenchel, Kümmel und Anis eine milchbildungsfördernde Auswirkung haben.
Letzte Aktualisierung am 18.02.2009.