Nach der Geburt kommt es zwischen dem dritten und fünften Tag meist zu einem Milcheinschuss.
Das Einschießen dieser so genannten Übergangsmilch macht sich oft mit einem Spannen in der Brust bemerkbar. Die Brüste schwellen an, sind prall und voll und können bei jeder Berührung Schmerzen hervorrufen.
Die Milchbildung kommt nun richtig in Gang. Jetzt hilft nur noch das häufige Anlegen des Kindes, um auch einem Milchstau vorzubeugen. In dieser Phase sollte die Mutter nun ihre Trinkmenge reduzieren und auf Milchbildungstee verzichten, damit die Milch besser fließen kann.
Sind der Druck und die Schmerzen nicht mehr auszuhalten, so fragen Sie ihre Hebamme oder den behandelnden Arzt. Gute Empfehlungen sind warme Duschen, warme und feuchte Umschläge vor dem Anlegen sowie das Herausdrücken von etwas Milch mit der Hand.
Letzte Aktualisierung am 18.02.2009.