Aufgrund der hormonellen Umstellung im Wochenbett kommt auch das Stillen in Gang. Durch die einsetzende Stilltätigkeit kommt es zur Erhöhung des Prolaktinspiegels, welches eine vorübergehende Hemmung der Hypophyse bewirkt.
Dadurch kommt es zu einer Amenorrhoe und Unfruchtbarkeit für die Dauer der Stillzeit, auf die man sich allerdings nur begrenzt verlassen sollte. Die normale zyklische Ovarialfunktion kommt sowohl bei stillenden als auch bei nichtstillenden Müttern frühestens nach 6 bis 8 Wochen wieder in Gang.
Die Muttermilch ist die beste Ernährung für das Neugeborene, so dass empfohlen wird, die ersten sechs Monate voll zu stillen.
Letzte Aktualisierung am 18.02.2009.