Bei der Hausgeburt bleiben die Frauen in ihrem gewohnten Umfeld. Früher war die Hausgeburt was ganz normales, ist heute aber zur Seltenheit geworden. Bei einer Hausgeburt werden in der Regel keine Schmerzmittel eingesetzt.
Bedenken Sie, dass es zu Hause keine medizinischen Geräte gibt. Das bedeutet also, dass die Sicherheit der modernen Medizin nicht unmittelbar zur Stelle ist.
Falls Sie sich für eine Hausgeburt entscheiden, sollten Sie sich frühzeitig nach einer erfahrenen Hebamme umsehen, die Sie während der Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett betreut. Dadurch kann auch frühzeitig ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden.
Den Ablauf der Geburt können Sie selbst gestalten und müssen sich keiner Krankenhausroutine unterwerfen.
Eine Hausgeburt ist nur machbar, wenn die Schwangerschaft bei Mutter und Kind ohne Komplikationen verläuft!
Die Hebamme kommt nach einer Hausgeburt mindestens eine Woche und bei Bedarf noch so lange, wie die Frau es für nötig hält. Es wird nicht nur die Frau sondern auch das Neugeborene untersucht (in der Regel U1 und U2). Die Hebamme hilft der Frau außerdem im Stillen und im Umgang mit dem Baby.
Letzte Aktualisierung am 18.02.2009.