Besonders in den ersten Lebensmonaten ist es nicht ungewöhnlich, dass das Baby oft schreit. Hält diese Schreiphase für längere Zeit an, sollte das Kind genauer beobachtet werden, um zu erkennen, zu welchen Zeitpunkten die Schreiepisoden auftreten.
Die Dreimonatskoliken müssen dann von anderen Erkrankungen abgegrenzt werden.
Dreimonatskoliken zeichnen sich aus durch:
Der behandelnde Arzt wird sich bei den Eltern außerdem über die Essgewohnheiten, die Nahrung und den Stuhlgang des Kindes informieren. Besteht der Hinweis auf eine Erkrankung des Darms, müssen weitere Untersuchungen wie ein Ultraschall, eine Stuhlprobe, eine Urinuntersuchung und eine Blutuntersuchung durchgeführt werden.
Magen-Darm-Beschwerden und Schreiepisoden können viele Ursachen haben, die von den Dreimonatskoliken unterschieden werden müssen.
Bei länger andauernden Schreiphasen sollte das Kind einem Arzt vorgestellt werden. Dieser überprüft, ob der Säugling möglicherweise unter Verstopfungen leidet, einen Magen-Darm-Infekt oder gar einen Darmverschluss hat.
Auch Nahrungsmittelallergien (Kuhmilchintoleranz im Besonderen) verursachen Blähungen und schmerzhafte Bauchkrämpfe.
Die Schreiphasen müssen jedoch nicht immer auch mit Bauchschmerzen zusammenhängen. Infektionen der Atemwege oder eine Mittelohrentzündung können ebenfalls zu vermehrtem Schreien führen.