Dreimonatskoliken beginnen meist in der zweiten Lebenswoche eines Säuglings und erreichen ihren Höhepunkt etwa in der sechsten Woche. Sie machen sich durch vermehrtes Schreien in Form von Schreiphasen bemerkbar, in denen sich die Babys kaum beruhigen lassen. Der Bauch ist dabei gebläht.
Gegen Ende des dritten Lebensmonats klingen die Koliken wieder ab. Der genaue Auslöser der Beschwerden ist nicht bekannt.
Dreimonatskoliken treten bei etwa zehn Prozent aller Säuglinge auf. Sowohl gestillte als auch nicht gestillte Kinder sind betroffen, Jungen etwas häufiger als Mädchen.