Gutartige Wucherungen innerhalb der Nasenschleimhaut werden als Nasenpolypen bezeichnet. Für sich genommen sind sie ungefährlich, sie können jedoch aufgrund ihrer Lage und Größe die Nasenatmung behindern, und so eine Reihe von Folgeerkrankungen auslösen.
Nasenpolypen können in jedem Alter auftreten, meist entstehen sie jedoch im Kindesalter oder nach dem 30. Lebensjahr. Die Erkrankung ist weit verbreitet, etwa 12% der Bevölkerung leiden im Laufe ihres Lebens unter Polypen der Nasenschleimhaut. Männer sind dabei etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen.