Röteln sind eine hochansteckende Viruserkrankung, die im Normalfall mild verläuft und einen typischen Ausschlag hervorruft. Das Rötelnvirus wird vor allem durch Tröpfcheninfektionen übertragen, also beim Sprechen, Husten oder Niesen, und befällt vor allem Kinder im Schulalter.
Vor der Einführung der Impfung gegen Röteln traten etwa alle 7-10 Jahre Rötelnepidemien auf. Die Zahl der Infektionen hat nun zwar stark abgenommen, Erkrankungen kommen jedoch immer noch vor.
Besondere Bedeutung erhielt die Krankheit durch die Rötelnembryopathie, bei der sich ein ungeborenes Kind bereits im Mutterleib mit dem Virus infizieren kann und dadurch zum Teil schwerwiegende und bleibende Schäden davonträgt.
Es existiert eine Impfung gegen das Rötelnvirus, mit der einer Infektion durch den Erreger vorgebeugt werden kann.