Impfungen mit Risiken in der Schwangerschaft
Welche Impfungen sind während der Schwangerschaft kritisch zu sehen?
Impfungen, die während der Schwangerschaft kontraindiziert sind und vermieden werden sollten:
- Gelbfieber
- Cholera (Lebendimpfung)
- Masern
- Mumps
- Röteln: Die Impfung darf kurz vor oder in der Schwangerschaft nicht verabreicht werden, da sie aus abgeschwächten Rötenviren besteht. Im Falle einer versehentlichen Rötelnimpfung ist ein Schwangerschaftsabbruch jedoch nicht indiziert.
- Masern-Mumps-Röteln Kombination: Eine versehentliche Impfung in der Schwangerschaft ist keine Indikation zum Schwangerschaftsabbruch!
- Windpocken
- Meningitis
- Pneumokokken
- Tuberkulose
- Typhus
- Varizellen
- Kinderlähmung (Poliomyelitis), wenn Lebendimpfstoff!
Lebendimpfstoffe sind noch in geringem Maße vermehrungsfähig. Sie sind zwar für die Mutter ungefährlich, können aber das Kind schädigen (fruchtschädigend).
Impfungen, die nach strenger Risiko-Nutzen-Abwägung im Einzelfall durchgeführt werden können:
- Cholera
- FSME (aktiv)
- Hepatitis A (aktiv) und Hepatitis B
- Grippe
- Japanische Enzephalitis
- Kinderlähmung
- Pneumokokken
- Meningokokken
- Tollwut
- Typhus
Umstrittene Impfstoffe:
- Malaria: wird in der Schwangerschaft wegen möglicher Fruchtschäden nicht angeraten.
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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.
Schwangerschaft
