Die Infektion wird durch den Erreger Toxoplasma gondii ausgelöst. Jedes 200. Kind erkrankt im Mutterleib schwer an Toxoplasmose. Sie wird vor allem dann hervorgerufen, wenn die Mutter Kontakt mit rohem Schweinefleisch, nicht durchgegartem Fleisch oder Katzenkot hatte.
Verursacht wird die Erkrankung durch das Bakterium Treponema pallidum. Eine Infektion des Fötus ist erst ab dem fünften Monat möglich. Abhängig von Zeitpunkt und Schwere der Krankheit der Mutter, kommt es zu schweren Folgen für das Kind. Es kommt nicht selten zu Früh- und Totgeburten.
Bei einer Infektion mit B-Streptokokken im Geburtskanal, droht dem Kind eine Blutvergiftung (Neugeborenensepsis).
Es kommt nur dann zu einer Infektion des Kindes, wenn der Blasensprung mehr als 24 Stunden vor der Geburt stattgefunden hat, oder die Mutter während der Geburt gefiebert hatte.
Ursache ist der Herpes genitalis bei der Frau, also eine Infizierung der Scheide der Mutter mit dem Herpes-Virus.
In etwa einem Drittel der Fälle kann während der Schwangerschaft das Parvovirus B 19 über den Mutterkuchen (Plazenta) auf das Ungeborene übertragen werden. Beim Kind befällt das Virus insbesondere die Zellen, welche die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bilden und zerstört diese schließlich. Es werden vor allem die blutbildenden Zellen in Leber und Knochenmark zerstört.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.