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Pränataldiagnostik - Ersttrimester-Test


Der Test wird auch als First-Trimester-Screening oder Ersttrimester-Screening bezeichnet

Das Screening wird im ersten Drittel der Schwangerschaft (12.-14. Woche) durchgeführt. Sie beinhaltet eine Blutuntersuchung und die Nackentransparenzmessung. Aus dem mütterlichen Blut werden zwei Laborwerte, die Plazentahormone schwangerschaftsassoziertes Protein A (PAPP-A oder Pregnancy Associated Plasma Protein A) und das Schwangerschaftshormon Beta-HCG (Humanes Choriongoadotropin) bestimmt. Diese Werte werden gemeinsam mit dem Ergebnis der Nackentransparenzmessung, dem Alter und Gewicht der Schwangeren, der Schwangerschaftswoche sowie anderen Besonderheiten wie Diabetes verglichen.

Anhand der ganzen Daten wird die Wahrscheinlichkeit für kindliche Erbgutschäden berechnet, vor allem für das Down-Syndrom (Trisomie 21).

Es handelt sich lediglich um eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und soll nur bei der Entscheidung helfen, ob weitere Untersuchungen durchgeführt werden sollen. Erst durch Untersuchungen wie Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie können genauere Aussagen getroffen werden. Solche Methoden führen zur zuverlässigen Bestätigung oder zum Ausschluss eines Chromosomenschadens des Ungeborenen.

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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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