Bei der Nabelschnurpunktion (Chordozentese) entnimmt der Arzt mit einer sehr feinen Nadel kindliches Blut aus der Nabelschnurvene. Auch diese Zellen werden im Labor angezüchtet und auf Missbildungen und Störungen untersucht. Zudem können auch Stoffwechselstörungen, Blutkrankheiten und Infektionskrankheiten festgestellt werden.
Außerdem kann man durch diese Methode dem Kind auch direkt Medikamente und Bluttransfusionen zuführen.
Die Untersuchung ist jedoch erst nach der 16. Schwangerschaftswoche möglich. Das Risiko einer Fehlgeburt liegt bei einer Nabelschnurpunktion bei 1-5 Prozent und ist somit relativ hoch. Dies ist auch der Grund, warum sie nur von wenigen, hoch spezialisierten Kliniken durchgeführt wird.
Mit dieser Methode lässt sich jedoch das Blut des Kindes am besten untersuchen.