Eine Laparoskopie ist hingegen ein operativer Eingriff. Er wird in Vollnarkose durchgeführt. Eine Vollnarkose bringt einige Risiken, wie beispielsweise Störungen des Herz- Kreislaufsystems, Heiserkeit und Halsschmerzen nach der künstlichen Beatmung oder allergische Reaktionen auf das Narkosemittel. Ein Narkosearzt klärt die Patientin vor dem Eingriff über alle möglichen Komplikationen auf.
Bei der Laparoskopie wird der Bauch dann über eine dicke Hohlnadel zunächst mit Kohlensäure aufgeblasen. Dann kann über einen sehr kleinen Bauchschnitt eine Kamera (Glasfaseroptik)in die Bauchhöhle eingeführt werden. So kann der Operateur die inneren Organe genau inspizieren. Auch Probeentnahmen (Biopsien) können über diesen Zugang entnommen werden.
Dieser Eingriff ist eine für die Patientin sehr schonende Operationstechnik. Dennoch können in seltenen Fällen auch hier Komplikationen, wie eine Verletzung von Organen oder Blutgefäßen, auftreten, die dann eine chirurgische Eröffnung der Bauchhöhle notwendig machen. Hat die Patientin vorbestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann die Befüllung des Bauchraumes mit Kohlenmonoxid vorübergehend zu Kreislaufstörungen führen.