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Sterilitätstherapie - Mann: Gestörte Samenbildung


Ist die Samenbildung beim Mann gestört, kann sie in den meisten Fällen therapiert werden

Wurde die Ursache des unerfüllten Kinderwunsches beim männlichen Partner gefunden, können weitere Therapieoptionen zum Einsatz kommen.

Liegt ein hochgradig eingeschränktes Spermiogramm vor, gibt es kaum bewegliche Spermien oder die Anzahl beziehungsweise die Gesundheit der Spermien ist nicht ausreichend. Intakte und ausreichend viele bewegliche Spermien sind jedoch eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine natürliche Befruchtung der Eizelle.

In bestimmten Situationen kann zunächst versucht werden, eine gestörte Samenbildung durch Medikamente anzuregen. So wird zunächst versucht, die Mögliche Ursache der Sterilität zu beheben. Liegt beispielsweise eine Infektion der Hoden oder Nebenhoden vor, kann diese mit Antibiotika meist gut behandelt werden.

In seltenen Fällen ist auch eine verminderte oder gestörte Hormonproduktion für die Zeugungsunfähigkeit verantwortlich. Die Hoden produzieren dann aufgrund eines Mangels an den Hormonen LH und FSH nicht genügend Spermien. Durch die Gabe von Hormonspritzen kann die Samenbildung dann in den meisten Fällen angeregt werden.

Kann keine konkrete Ursache für eine verminderte Samenproduktion gefunden werden, kann mit verschiedenen Substanzen versucht werden, diese wieder anzuregen. Besonders bei stark ausgeprägten Störungen sind die Erfolgsaussichten dieser Behandlung eher gering.


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Letzte Aktualisierung am 26.03.2009.

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