Dieses Verfahren wird vor allem bei Frauen mit Gelbkörperschwäche (bei Corpus Luteum insuffiziens), Zyklen ohne Eisprung (anovulatorischen Zyklen) oder ganz ausbleibender Monatsblutung (Amenorrhoe) angewendet.
Durch die Gabe von Hormontabletten wird die Bildung der Eibläschen in den Eierstöcken angeregt. Dazu nimmt die Patientin über fünf Tage das Hormonpräparat Clomifen ein oder spritzt sich niedrig dosiertes follikel-stimulierendes Hormon (FSH) unter die Haut.
Soll bei der Patientin eine in-vitro-Fertilisation oder ICSI durchgeführt werden, kann mit anschließender Hormoninjektion auch ein Eisprung ausgelöst werden.