Die Bruststraffung wird meist in Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa zwei bis vier Stunden. Die Narkose wird durch einen Anästhesisten (Narkosearzt) eingeleitet und ständig überwacht. Ist die Patientin eingeschlafen, wird das Operationsgebiet desinfiziert und der Chirurg setzt die Schnitte an den Stellen, die er vorher markiert hat.
Wie genau die Bruststraffung abläuft und wo die Schnitte verlaufen, hängt stark von der individuellen Größe, Form und Hautbeschaffenheit der Brüste ab. Das Vorgehen wird im Vorfeld beim persönlichen Beratungsgespräch mit der Patientin geklärt.
Nach der Operation wird ein straffer Verband angelegt, der Schwellungen vermeiden soll und die Brust in ihrer neuen Position hält. Häufig werden auch Drainagen eingesetzt, die das Abfließen von Blut und Wundflüssigkeit ermöglichen. Diese dünnen Schläuche werden nach ein bis zwei Tagen wieder entfernt.
Wird der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt, muss die Patientin drei bis sechs Tage in der Klinik bleiben. Kleinere Eingriffe können auch ambulant unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt werden, dann kann die Patientin noch am gleichen Tag nach Hause gehen.