Um das Brustimplantat wächst normalerweise eine Kapsel aus Bindegewebe, die manchmal verhärtet, sodass sich die Brust fester und härter anfühlt als erwünscht. Diese Verhärtungen (Kapselfibrose) können auch schmerzhaft sein.
In seltenen Fällen kommt es auch zu einer Verschiebung und Verformung des Implantats und einer damit verbundenen starken Verformung der Brust. Unter Umständen muss dann eine weitere Operation zur Korrektur erfolgen, in der das verhärtete Gewebe und die Implantate entfernt werden.
In seltenen Fällen, zum Beispiel bei Unfällen, kann ein Silikonkissen platzen. Dieses muss in einer zweiten Operation entfernt und gegen ein neues ausgetauscht werden.
Durch den Eingriff und das Einsetzen der Implantate kann es zu Gefühlsstörungen an der Haut und den Brustwarzen kommen.
Wie bei jeder Operation besteht auch bei der Brustvergrößerung die Gefahr von Entzündungen, Nachblutungen, Blutergüssen, übermäßiger Narbenbildung durch schlechte Wundheilung und allergischen Reaktionen. In seltenen Fällen sind die Komplikationen so schwerwiegend, dass das Implantat wieder entfernt werden muss.
Großangelegten Studien zufolge besteht kein erhöhtes Brustkrebsrisko bei Frauen mit Brustimplantaten.
Die Stillfähigkeit und Sensibilität der Brustwarze ist im Allgemeinen nicht beeinträchtigt.