Vor der Operation werden eine Brustkrebsvorsorgeuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, bei denen eventuelle Veränderungen im Brustgewebe festgestellt werden können.
In einem Beratungsgespräch wird das Vorgehen mit dem Chirurgen und dem Anästhesisten, der für die Narkose zuständig ist, besprochen.
Etwa zwei Wochen vor der Operation sollte die Patientin blutverdünnende Medikamente nach Absprache mit dem behandelnden Arzt absetzen. Dazu gehören vor allem Cumarine und Acetylsalicylsäure (ASS), die bei Patientinnen mit Herzerkrankungen und als Schmerzmittel eingesetzt werden.
Auf andere Schmerzmittel sollte ebenfalls verzichtet werden, da diese die Blutgerinnung und damit die Wundheilung beeinträchtigen können. Außerdem sollte kein Alkohol und keine Schlafmittel eingenommen werden.
Falls die Patientin plant, schwanger zu werden oder auch eine stark abzunehmen, sollte das unbedingt vorher mit dem Arzt abgesprochen werden. Durch die dabei ablaufende Größenzu-/abnahme der Brüste wäre sonst das Ergebnis der Operation gefährdet.