Nach der Operation wird die Brust für ein paar Tage geschwollen und schmerzhaft sein. In die Wunde eingelegte Drainage-Schläuche lassen Wundflüssigkeit und Blut abfließen und werden einige Tage nach der OP entfernt. Direkt nach dem Eingriff wird ein fester Verband angelegt, der später gegen einen Stütz-BH getauscht wird.
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen und die Brüste während der Heilung in der richtigen Form zu halten, sollte die Patientin in den ersten vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff rund um die Uhr einen Stütz-BH tragen. In den folgenden zwei bis drei Wochen sollte der Büstenhalter mindestens tagsüber getragen werden. Die Patientin sollte in der ersten Zeit nach der OP keine Push-up-BHs tragen.
Etwa sechs Wochen nach der Operation sollte die Patientin keinen Sport treiben, um die Wundheilung nicht zu gefährden. Leichte bis mäßige Bewegung wirkt dagegen positiv auf Körper, Kreislauf und Heilungsprozess.
Die Fäden können nach etwa einer Woche entfernt werden. Danach sollte die Patientin darauf achten, die Narben keiner zu langen Sonnenbestrahlung auszusetzen, da diese sich dadurch dunkler färben können als die normale Haut.
Die Patienten sollten ihren Frauenarzt über das Brustimplantat informieren, da sonst Ergebnisse der Brustkrebsvorsorgeuntersuchungen verfälscht werden können.