Die Brustverkleinerung ist eine relativ aufwändige Operation und die Patientin muss damit rechnen, danach für einige Tage bis Wochen Schmerzen, Schwellungen und Blutergüsse im Operationsgebiet zu haben.
Brustwarze und Haut sind meist einige Wochen lang berührungsempfindlich. Meist wird die Patientin für etwa eine Woche krankgeschrieben.
Nach dem Eingriff sollte insbesondere auf Nikotin und Alkohol verzichtet werden, da dies die Wundheilung beeinträchtigen kann.
Etwa sechs Wochen lang sollte die Patientin einen gut sitzenden BH tragen, der die Brust nicht einengt, und keinen Sport treiben.
Die Patientin sollte darauf achten, die Brüste bei Bewegungen nicht zu stark zu beanspruchen, sich also nicht zu ruckartig bewegen, die Arme nicht zu weit heben und nach der sechswöchigen Pause beim Sport einen entsprechenden BH zu tragen.
Die Fäden können nach zwei bis drei Wochen entfernt werden. Danach sollte die Patientin die Wunden regelmäßig mit einer speziellen Salbe, die die Wundheilung fördert, eincremen. Es ist wichtig, die Narben möglichst ein Jahr, mindestens aber sechs Monate lang beim Sonnen abzudecken, da sie sich sonst dunkler färben können als der Rest der Haut und dann stärker auffallen.
Der behandelnde Arzt kontrolliert bei Nachuntersuchungen den Verlauf der Heilung.