Das kleine Facelift wird häufig auch Mini-Facelift, S-Lifting, MACS-Facelift (Minimal Access Cranial Suspension, was in etwa „Gesichtsstraffung durch sehr kleine Schnitte" bedeutet) oder europäisches Faceliftig genannt.
Diese Technik wird angewendet bei geringer oder mittelgradiger Erschlaffung der Gesichtshaut und der mimischen Muskulatur.
Der Vorteil dieser Methode ist eine sehr kleine und unauffällige Narbe, denn der Hautschnitt verläuft am Haaransatz der Schläfe.
Ein MACS-Facelift dauert etwa 1,5 bis 3 Stunden und wird unter lokaler Betäubung und im Dämmerschlaf durchgeführt. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden, es ist jedoch auch möglich, dass die Patienten eine Nacht in der Klinik bleiben.
Die Abkürzung SMAS steht für Superficial Musculo Aponeurotic System, zu Deutsch etwa oberflächliches Binde- und Muskelgewebe. Diese Art des Liftigs ist wesentlich aufwendiger als das MACS-Facelift. Bei dieser Operation wird die Haut von der darunter liegenden Bindegewebsschicht getrennt.
Anschließend werden die Muskeln und das Bindegewebe gestrafft und neu modelliert, eventuell überschüssiges Haut- und Fettgewebe wird entfernt. Die Gesichtshaut wird in die neue Position gebracht und schließlich vernäht. Der Schnitt verläuft hinter dem Haaransatz, meist von Ohr zu Ohr.
Diese Operation dauert je nach Umfang 2 bis 5 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Sie erfordert einen stationären Aufenthalt von ein bis zwei Nächten.
Zusätzlich zum eigentlichen Facelifting können verschiedene weitere Eingriffe durchgeführt werden. Je nach Wunsch und Möglichkeit der Patienten können die Augenbrauen angehoben, Ober- und/oder Unterlid gestrafft und Falten am Hals geglättet werden.