Der behandelnde Arzt untersucht in einem Beratungsgespräch eingehend die Körperpartie, an der die Liposuktion durchgeführt werden soll. In diesem Gespräch werden dem Patienten seine individuellen Möglichkeiten aufgezeigt und er wird über Risiken und Nebenwirkungen des Eingriffs aufgeklärt.
Patienten sollten sich genau informieren lassen, welche Methoden bei ihnen angewendet werden können und wie das Ergebnis aussehen kann, um zu klären, ob ihre Vorstellungen überhaupt realistisch sind.
Patienten sollten sich schon im Vorfeld gut über den Eingriff informieren und sich eine Chirurgen suchen, der die Bezeichnung „Facharzt für plastische Chirurgie" trägt. „Schönheitschirurg" ist ein ungeschützter Begriff und kann von jedem Arzt, auch ohne entsprechende Ausbildung getragen werden. Patienten sollten auch darauf achten, im Beratungsgespräch wirklich umfassend informiert werden, sodass keine Fragen oder Unsicherheiten bestehen bleiben.
Wie bei jeder Operation sollte etwa zwei Wochen vorher auf Alkohol und Zigaretten verzichtet oder deren Konsum zumindest stark eingeschränkt werden, ebenso wie in den Wochen danach. Ansonsten könnte die Wundheilung beeinträchtigt sein.
Möglicherweise müssen Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, nach Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Cumarine oder Acetylsalicylsäure (ASS), die zur Behandlung von Herzerkrankungen und als Schmerzmittel eingesetzt werden.
Wie vor allen Operationen sollten die Patienten in einem allgemein guten Gesundheitszustand sein. Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen können Gründe sein, warum eine Liposuktion nicht durchgeführt werde sollte.