Nach einer Nasenkorrektur ist es ganz normal, dass die Patienten Schmerzen und Schwellungen im Operationsbereich haben. Der behandelnde Arzt wird Medikamente gegen diese Beschwerden verschreiben, die Patienten regelmäßig und nach Anweisung einnehmen sollten.
Da die Rhinoplastik ein relativ großer Eingriff ist, sollten sich die Patienten in den Wochen danach schonen und etwa ein bis zwei Monate keinen Sport treiben. Kühlende Umschläge wirken abschwellend und lindern die Schmerzen. Außerdem sollten Patienten darauf achten, mit erhöhtem Oberkörper zu liegen und zu schlafen, um ein schnelles Abschwellen zu ermöglichen und das Risiko von Nachblutungen zu verringern.
Zähneputzen, Sprechen und Lachen sollten Patienten nur vorsichtig, um den empfindlichen Wundbereich nicht zu sehr zu beanspruchen. Beim Niesen sollte der Mund geöffnet sein, um die Nasenhöhle zu entlasten und auf das Nase putzen sollte besser verzichtet werden und eine laufende Nase nur vorsichtig abgetupft werden.
Der Verband wird nach einigen Tagen vom Arzt abgenommen oder gewechselt. Sollten Fäden verwendet worden sein, die sich nicht von selbst auflösen, werden diese nach etwa einer Woche entfernt.
Der Narbenbereich sollte drei bis sechs Monate lang keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sich die Narben sonst dauerhaft dunkler pigmentieren können.
Die Nasenkorrektur ist eine sehr häufig durchgeführte plastisch-ästhetische Operation und hat bei Behandlung durch einen kompetenten Facharzt sehr gute Erfolgsaussichten. Die meisten Patienten sind sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis.
llerdings gibt es wie bei jeder Operation auch bei der Rhinoplastik keine Garantie für den erwünschten Erfolg. Manchmal kann keine Verbesserung erzielt werden oder der Zustand verschlimmert sich nach dem Eingriff sogar noch. In seltenen Fällen kommt es dazu, dass sich die Nase nach der Operation wieder verschiebt.
Patienten sollte vorab mit ihrem Arzt besprechen, welche Ergebnisse erzielt werden können und wo ihre Grenzen liegen, um Enttäuschungen vorzubeugen.