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Bleachingtechniken


Homebleaching, In-office-Bleaching und Walking-Bleach-Technik

Das Bleaching lässt sich entweder mithilfe einer Art Zahnschiene erreichen oder auch durch Sitzungen beim Zahnarzt. Die erste Form, bekannt als Homebleaching, beinhaltet eine maßangefertigte Kunststoffschiene, die mit dem Bleichmittel befüllt wird und die der Patient zwischen einer und acht Stunden tragen muss. Je nach Stärke der Verfärbungen, können bis zu sieben solcher „Termine" nötig werden bis das erwünschte Weiß zutage tritt.

Ein zweite Variante heißt „In-office-Bleaching" und wird direkt beim Dentisten durchgeführt. Nachdem das Zahnfleisch abgedeckt ist, wird das hochkonzentrierte Bleichmittel direkt auf den Zahn gebracht, wo es bis zu 30 Minuten lang einwirken muss. Oftmals wird als Verstärker noch eine bestimmte Lichtbestrahlung eingesetzt, die die Wirkung nochmals intensiviert.

Bei der Walking-Bleach-Technik handelt es sich nicht um das Bleichen auf der Zahnoberfläche, sondern vielmehr das innere Aufhellen eines abgestorbenen Zahns. Hierbei wird das Bleichmittel in den toten Zahn gefüllt, wo es einige Tage verbleibt und im Anschluss wieder entfernt wird.

Ist das Bleaching schädlich und ist es zu empfehlen?

Wird das Bleaching fachgerecht angewendet, zeigen sich keine schädlichen Auswirkungen auf die Zähne. Ein Umstand, der besonders auch dann gilt, wenn sich das Bleichmittel in einem niedrigen ph-Wert bewegt und das Zahnfleisch während der Behandlung ausreichend geschützt wird.

Da das Bleaching zu den kosmetischen Behandlungen zählt, ist eine Durchführung natürlich nicht zwingend notwendig, doch aus ästhetischen Gründen durchaus sinnvoll, besonders auch dann, wenn man sich nicht mehr traut frei zu lachen. Aufgrund der „Nebenwirkungen", wie etwa, dass Kronen oder Brücken damit nicht aufgehellt werden können und unter Umständen sehr sichtbar bleiben, empfiehlt es sich bei seinem Zahnarzt ausreichend informieren zu lassen. Aus dem soeben genannten Grund sind auch Bleaching-Methoden für Zuhause nicht für jede Person geeignet und sollte ebenfalls im Vorfeld durch ein Gespräch mit dem Dentisten besprochen werden.

Zu guter Letzt ein Hinweis auf die entstehenden Kosten. Diese bewegen sich je nach Aufwand ab etwa 200 Euro aufwärts und werden von den Krankenkassen nicht übernommen, da es sich lediglich um eine kosmetische Verschönerung der Zähne handelt und nicht um eine zwingend notwendige Zahnbehandlung.


« Bleaching und Homebleaching

Letzte Aktualisierung am 22.03.2009.

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