Diese Diät ist dynamisch, da sie aus den Rezepten der Brigitte- Zeitschrift entsteht, deren Redaktion die Rezepte veröffentlicht.
Mit rund 1000 Kalorien am Tag, sind drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten erlaubt. Wen jemand die Brigitte- Diät auf Dauer durchführen möchte, sollte allerdings die erlaubte Kalorienmenge erhöhen. Uneingeschränkt erlaubt sind Obst, Vollkornprodukte, Gemüse, Milchprodukte, Milch, Fisch, sowie Mineralwasser, Tee und Kaffe ohne Zucker oder Süßstoff. Die Höchstmenge an Fett sollte täglich die 30g- Marke nicht überschreiten. Süßigkeiten und Fleisch sind nicht verboten, sollten aber stark reduziert werden. Der Verzicht auf alkoholische Getränke sollte allerdings einkalkuliert werden.
Bei der Brigitte- Diät ist ein Abwiegen und gezieltes Einkaufen der einzelnen Zutaten nötig, was sich unter Umständen etwas mühsam gestalten kann, besonders, wenn man berufstätig ist. Die Gerichte selbst lassen sich untereinander austauschen, so dass keine Langeweile auftritt. Rezepte, wie etwa Fischfilet auf Gemüse- Kartoffel- Püree oder auch Pilzragout, lassen einen Abnehmwilligen nicht wirklich an eine Diätnahrung denken. Ein leichter Nachtisch stellt beispielsweise der „Weintraubenbecher" dar: Jeweils 65g grüne und blaue Weintrauben, 125g Quark mit etwas Zitronensaft und 10g Zucker verrühren und mit den Trauben mischen. 30g Haferflocken werden mit 5g Butter und 5g Zucker in der Pfanne leicht geröstet. Diese Röstung wird anschließend über den Weintraubenquark gegeben. Ein leichter, schmackhafter und doch nahrhafter Genuss.
Neben einem ausgewogenen und abwechslungsreichen täglichen Diätplan, lassen sich die Gerichte auch vorkochen oder untereinander austauschen. Langeweile kommt mit dem Speiseplan nicht auf, und ein Heißhunger bleibt in der Regel aus.
Nachteilig können sich das etwas umständliche Abwiegen und die Zubereitung gestalten. Auch eine sportliche Betätigung wird innerhalb der Brigitte- Diät nicht explizit empfohlen. Ein Umdenken in der Nahrungsauswahl- und Aufnahme findet recht gut statt.