Das Saftfasten besteht wie der Name schon verrät aus Obst- und Gemüsesäften, die sowohl frisch gepresst als auch als Fertigprodukte (ohne Zuckerzusatz) über den Tag verteilt getrunken werden. Die tägliche Kalorienaufnahme bewegt sich hierbei bei etwa 300 Kalorien. Weitere Nahrung ist nicht erlaubt. Zudem sollten pro Tag 2-3l Wasser oder ungesüßter Tee getrunken werden.
In Kliniken oder auch Sanatorien wird das Saftfasten über den Zeitraum von 1-2 Wochen angeboten, wobei kurzfristig eingelegte Safttage auch zu hause durchgeführt werden können. Begleitet werden sollten die Fastentage mit Saunagängen, Bäder, Massagen und Bewegung an der frischen Luft. Oft wird auch autogenes Training oder Meditationen empfohlen. Ein Fastentag mit Säften könnte beispielsweise so gestaltet werden: Zum Frühstück gibt es zwei große Tassen Früchte- oder Kräutertee, ungesüßt selbstverständlich. Zum Mittag einen ¼ l Gemüsesaft (ungesalzen), als Nachmittagsfüller wiederum zwei Tassen Tee und am Abend ½ Saft, wahlweise nur Obst oder Gemüse bzw. je einen ¼ l aus Obst- oder Gemüsesaft. Brennnessel-, Artischocken- oder Löwenzahnsaft können mit einigen Esslöffeln unter die herkömmlichen Säfte gemischt werden. Daneben heißt es viel Wasser trinken.
Wer einen Tag Essenspause einlegen möchte, um den Körper etwas zu entlasten, tut sich sicherlich nichts Schlechtes mit dem Saftfasten. Doch besonders auf längere Sicht kann diese Abnahmeform erhebliche Folgen haben.
Neben der Monotonie sind die geringe Kalorienzufuhr und auch die entstehenden Mangelerscheinungen nachteilig. Zudem verliert man nicht ungesundes Körperfett, sondern Wasser, was nach dem Ende des Saftfastens den Jojo- Effekt auslöst.