Basis der „Kartoffel- Diät" ist, wie der Name bereits sagt, die Kartoffel. Etwa 600g pro Tag sind hierbei der Hauptbestandteil dieser Monodiät. Kartoffeln in allen Varianten, doch ohne die Zugabe von Fett. Da werden selbst eingefleischte Kartoffelfans auf eine harte Probe gestellt. Mit etwa 1000 Kalorien je Diättag scheint diese Diät zunächst recht gesund, und dass der Erfinder der Kartoffel eine so starke entwässernde Fähigkeit zugeschrieben hat mag im ersten Moment nachvollziehbar zu sein. Doch bei näherer Betrachtung zeigt diese Diät erhebliche Mängel auf.
Kartoffeln, Kartoffeln und nochmals Kartoffeln. Morgens, mittags, abends nur die tolle Knolle. Mal als Bratkartoffel, Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln, ohne Zusatz von Fett verraten bereits beim Lesen, dass hier eine ziemlich einseitig Diät vor den Augen steht. Neben den Kartoffeln sind in minimalen Portionen auch Gemüsebeilagen erlaubt. Auch ohne Fett zubereitet, versteht sich.
Wirkliche Vorteile sind hier nicht zu erkennen, außer dass die Kartoffel an und für sich eine gesunde Knolle ist. Allerdings nicht ausschließlich und über einen längeren Zeitraum.
Wie jede Monodiät ist auch die „Kartoffel- Diät" zu einseitig. Zwar machen die Kartoffelgerichte relativ satt, aber der Mangel an weiteren Lebensmitteln lässt einem diese Diät schnell über werden.