Neben dem ökologischen Landbau sind noch weitere Aspekte eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Welt wichtig. Einer davon ist der faire Handel, der auch im Deutschen unter dem Begriff Fair Trade bekannt ist. Im Wesentlichen geht es um Produkte wie beispielsweise Bio-Lebensmittel, die aus ärmeren Regionen der Welt geliefert werden.
Die beteiligten Arbeiter und Produzenten bekommen einen höheren Betrag für die Ware, als sie nach dem aktuellen Weltmarkt erhalten müssten. Damit ist für diese Menschen die Existenz besser gewährleistet, die Entlohnung ist fair. Auch die soziale Absicherung der Landwirte gehört zum Fair Trade. Häufig ist der faire Handel außerdem mit einer umweltschonenden Art der Landwirtschaft verbunden. Die Lebensmittel sind daher gleichzeitig oft auch Bio-Produkte. Mit dem TransFair-Siegel werden Produkte ausgezeichnet, die fair gehandelt werden.
Das TransFair-Siegel als Logo für fair gehandelte Waren
Das TransFair-Siegel ist eine Auszeichnung auf Produkten, die nach dem fairen Handel vertrieben werden. Das Design des Siegels ist blau und grün auf schwarzem Hintergrund mit dem Wort „Fairtrade" in weißen Großbuchstaben darunter. Das TransFair-Siegel steht für die FLO (Fairtrade Labelling Organizations), in Deutschland wird es durch den Verein TransFair vergeben, einer Unterorganisation der FLO. Das Siegel kann mit einer Lizenz verwendet werden, dessen Gebühr beim Verkauf der jeweiligen Fair-Trade-Produkte fällig wird.
Nicht nur das TransFair-Siegel kann eine fair gehandelte Ware auszeichnen. Es gibt weitere Siegel, allen voran das Zeichen der World Fair Trade Organization (WFTO). Das ebenfalls in blau-grün gehaltene Logo darf von Handelsorganisationen genutzt werden, die von der WFTO zertifiziert wurden. Es wird nicht für die Produkte selbst verwendet, sondern für die jeweilige Handelsgesellschaft.
Letzte Aktualisierung am 05.07.2011.