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Klimaschutz in der Bio-Landwirtschaft


Ist die Bio-Landwirtschaft klimafreundlich?

Ein wichtiges Anliegen der heutigen Welt ist der Klimaschutz. Der Treibhauseffekt bewirkt eine allmähliche Erderwärmung mit schwerwiegenden Folgen für Natur, Mensch und Wirtschaft. Er wird durch verschiedene Gase wie beispielsweise Kohlendioxid (CO") gefördert. Die Bio-Landwirtschaft hat insgesamt gesehen eine bessere Klimabilanz als die herkömmliche Erzeugung von Lebensmitteln. Das liegt unter anderem an der Verwendung von Tiermist anstelle von Kunstdünger, welcher für die Ausstoßung von Treibhausgasen wie N2O (Lachgas) verantwortlich ist. Doch nicht alles an der ökologischen Landwirtschaft ist auch klimafreundlich. Die Tierzucht gilt als ein schwerwiegender Faktor zum Treibhauseffekt. Weite Transporte der Lebensmittel sorgen ebenfalls für die Emission von Treibhausgasen.


Warum Klimaschutz?

Klimaschutz ist ein wichtiges Ziel der Weltgemeinschaft. Die ökologische Landwirtschaft kann einen Beitrag dazu leisten. Klimaschutz bedeutet vor allem, den Treibhauseffekt und damit die globale Erwärmung (Global Warming) zu verringern. Der Treibhauseffekt ist eigentlich ein natürlicher Vorgang, ohne den die Durchschnittstemperatur der Erde deutlich im Minusbereich wäre. Er sorgt somit für lebensfreundliche Bedingungen in vielen Breiten. Kohlendioxid und einige weitere Gase sowie Wasserdampf sorgen dafür, dass die Wärme von der Erdoberfläche nicht so leicht in den Weltraum entweichen kann.

Doch Treibhausgase, die durch menschliches Wirtschaften entstehen, verstärken die Erderwärmung. Die Temperatur in der Atmosphäre steigt. Das bedeutsamste Treibhausgas ist das CO2 (Kohlendioxid). Doch auch andere Gase tragen im erheblichem Maße zur Erderwärmung bei, nämlich Methan (CH4), Kohlenwasserstoffe (z. B. FCKW = Fluorchlorkohlenwasserstoff) und Lachgas (N2O). Solche Gase werden durch menschliches Zutun vermehrt in die Atmosphäre abgegeben. Im großen Maße stammen sie aus der Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle, also vor allem aus dem Abgas von Autos oder Industrieanlagen (hauptsächlich CO2). Doch auch die Viehzucht und der Anbau von Nutzpflanzen mit Stickstoffdüngung tragen deutlich zum Anstieg der Klimagase bei, denn beides setzt vor allem Lachgas (N2O) frei.

Der menschengemachte Treibhauseffekt hat gravierende Folgen. Das „ewige Eis" in den Polarregionen und Gletschern schmilzt. Schätzungen gehen dahin, dass das Eis in der Arktis (nördliche Polregion) bis zum Jahr 2100, vielleicht sogar schon bis zum Jahr 2050 in den Sommermonaten verschwunden sein wird. Dadurch droht nicht nur eine Naturzone mit vielen biologischen Arten zugrunde zu gehen. Die Schmelze führt auch zu einem Anstieg der Meeresspiegel mit erheblichen Gefahren für flache Küstengebiete der ganzen Welt und ihre Bewohner. Durch die Erderwärmung werden vielerorts die Wetterkatastrophen zunehmen. Schwere Dürreperioden können ebenso wie massive Regenfälle mit Überschwemmungen auftreten. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen sind ebenfalls zu erwarten. Die Ernten könnten unsicherer werden, die Versorgung vieler Regionen mit Nahrung könnte unter dem Klimawandel leiden.

 


Klimaschutz in der Bio-Landwirtschaft - Ökologische Landwirtschaft schont das Klima »

Letzte Aktualisierung am 25.07.2011.

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