Das Metabolische Syndrom ist das Zusammenspiel aus Übergewicht, zu hohem Blutzuckerspiegel, zu hohne Cholesterinwerten im Blut und einem zu hohen Blutdruck.
Aufgrund dieser vier Risikofaktren wird es auch als tödliches Quartett bezeichnet
Die Definitionen für das metabolische Syndrom wurden jedoch in den letzten Jahren wiederhohlt geändert - eine einheitliche Definition existiert bislang noch nicht.
International wird jedoch am häufigsten die Definition der International Diabetes Federation (IDF) angewandt. Sie sieht als Voraussetzung für das metabolische Syndrom zunächst die Fettleibigkeit (Adipositas). Ein besonders hohes Risiko stellt hierbei das Vorliegen einer bauchbetonten Fettleibigkeit dar, sowie ein Taillenumfang von über 94 cm bei Männern und über 80cm bei Frauen.
Kommen zum Faktor Adipositas noch zwei der drei folgenden Risikofaktoren:
- Fettstoffwechselstörung
- Diabetes Mellitus
- Bluthochdruck
Hinzu kommt, dass nach der Definition der IDF vom metabolischen Syndrom gesprochen wird.
Beim Vorliegen eines metabolischen Syndroms besteht für den Betroffenen ein doppelt so hohes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden.
Das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken erhöht sich sogar um das Fünffache.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.