Als Fettsubstanz wird das Cholesterin vom Körper in einer bestimmten Menge selber hergestellt, wobei hier der Hauptproduktionsort die Leber ist. Nachweislich sind erhöhte Cholesterinwerte für eine Anfälligkeit bestimmter Erkrankungen, wie etwa Arteriosklerose oder auch der Verengung der Herzkrankgefäße verantwortlich und können das Risiko eines Herzinfarktes erhöhen. Cholesterin löst sich im Wasser nicht auf, weshalb es im Blut sich an spezielle Transportsubstanzen mit dem Namen Lipoproteine anhängt. Diese sind als HDL und LDL bekannt und unterscheiden sich in so genanntes gutes und schlechtes Cholesterin. LDL enthalten viel negatives Cholesterin, werden innerhalb des Körpers aufgenommen und auch genau dort abgebaut. Besteht eine Fettstoffwechselstörung dann sind die Körperzellen nicht in der Lage alle schlechten LDL aufzunehmen und belasten das Herz- Kreislauf- System. HDL dagegen ist der Gegenpart des negativen LDL und greift in die Vorgänge ein, sobald das schlechte Cholesterin überhand nimmt und transportiert diese an die Leber weiter, die diese wiederum abbaut. Medizinisch wird ein hoher Cholesterinspiegel Hypercholesterinämie und sollte im Rahmen einer Therapie und Ernährungsumstellung wieder auf ein normales Maß abgesenkt werden. Neben der Ernährung gibt es weitere Faktoren, die einen hohen Cholesterinspiegel begünstigen. Hierzu zählen ein Übergewicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, die Einnahme einer Antibabypille und das Rauchen. Das Reduzieren von tierischen Fetten in der täglichen Ernährung gilt hier als eine der ersten Maßnahmen, um den Cholesterinspiegel wieder auf ein gesundes Niveau einzustellen.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.