Die Fettgewinnung wird unterschieden in tierische und pflanzliche. Die Gewinnung von tierischen Fetten wird durch ein bestimmtes Verfahren aus Talg, Schmalz oder Tran produziert. Pflanzliche Fette stammen überwiegend aus Nutzpflanzen, wobei auch durch industrielle Herstellung chemische pflanzliche Fette verwendet werden. Butter, Margarine und unterschiedliche Öle sind im alltäglichen Gebrauch in der Küche, der Gastronomie, sowie in zahlreichen Lebensmitteln zu finden, da Fett auch als Geschmacksträger sehr beliebt ist. Durch bestimmte Verfahren werden sowohl aus dem tierischen Fettgewebe als auch aus den pflanzlichen Ölsaaten gewonnen. Unterschiedliche Fett werden unter anderem als Geschmacksträger in der Lebensmittelindustrie bzw. in privaten Haushalten eingesetzt. Zudem sind in vielen Gerichten Fette wichtig damit die Zutaten sich untereinander vermischen und sozusagen verkleben können. Diesen Vorgang sieht man beispielsweise am besten beim Backen wo sich Margarine oder Butter mit Mehl und Zucker zu einer festen Maße vereint. Fett in der Wurst erfüllen im Prinzip einen ähnlichen Effekt und gelten auch hierbei als ein geschmacklicher Verstärker. Da man nicht in allen Lebensmittel Fette auf den ersten Blick erkennt, wundern sich viele Menschen, wenn sie unentwegt zunehmen und im Grunde nicht ganz genau wissen weshalb. Hier einmal auf die versteckten Fette in Wurst, Käse oder auch Süßigkeiten zu achten, kann einem recht plausibel aufzeigen woher das Zunehmen kommt. Fettarten können sein: Palmöl, Weizenkeim-, Sonnenblumen-, Distel-, Sesam-, Oliven- oder auch Rapsöl, verschiedene Margarine- und Buttersorten, Kokosfett und Schmalz. Doch auch in „reinen" Lebensmitteln finden sich Fette: Im Fleisch und in fettem Fisch, allerdings sind in fetten Seefischen, wie Makrelen oder Lachs, wertvolle Omega 3- Fettsäuren enthalten, die sich positiv auf die Blutfettwerte und das Herz auswirken.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.