Kalium ist ein silberweißes und wachsweiches Alkalimetall. Es reagiert sehr schnell auf Luft und wird durch bestimmte Vorgänge zu der bekannten Pottasche. Durch die enthaltenen Kalisalze wird das Kalium auch im medizinischen Bereich als äußerlich anzuwendendes Antiseptikum eingesetzt, das als eine Art Desinfektionsmittel seine Wirkung entfaltet. Aufgrund der positiven Eigenschaften werden auch Bäder oder Spülungen mit Kaliumpermanganat durchgeführt. Ein Erwachsener verfügt über etwa 100 bis 150g Kalium im Körper. Es kommt überwiegend in den Zellen des Körpers vor und übernimmt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Wasserhaushaltes.
Neben seiner guten Wirkungsweise bei der äußeren Anwendung auf der Haut wird das Kalium im Körper zudem benötigt, um Reize für die Muskeltätigkeit weiterzuleiten, ist ein wertvoller Bestandteil der Verdauungssäfte und nimmt an den Verdauungsprozessen im Magen- Darm- Trakt teil. Als Elektrolyt wird der im Körper befindlicher Kaliumgehalt standardmäßig bei Blutuntersuchungen kontrolliert, da es ein wichtiger Faktor für die Zellen darstellt. Ferner ist das Kalium für die gesunde Herztätigkeit und der Erregbarkeit von Nerven- und Muskeln mit einem entscheidenden Spieler im menschlichen Organismus.
Kalium findet sich überwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Bananen, Pilzen, Bohnen, Chilis, Datteln, Spinat und Kartoffeln. Auch in Avocados, Feigen, Trockenobst, Trauben, Salat und Petersilie findet sich reichlich Kalium. Ebenfalls reich an Kalium sind verschiedene Fleisch- und Fischsorten. Da Kalium bei längerem Kochen seine Inhaltsstoffe an das Kochwasser abgibt, sollte man auf eine kurze Kochzeit achten, es sei denn man leidet an einer Nierenerkrankung. Hier sollte man dagegen das Gemüse und ähnliches recht lange im Wasser belassen, um eine zusätzliche Belastung der Nieren auszuschließen.