Magnesium ist ein Leichtmetall, das unter der Einwirkung von Sauerstoff oxidiert. Eingelagert überwiegend in den Knochen besitzt ein Erwachsener ca. 23g im gesamten Körper. Der menschliche Organismus kann Magnesium nicht selber produzieren und muss es deshalb über die Nahrung zugeführt werden, damit es seine Funktion beim Muskelstoffwechsel oder auch bei der Knochenbildung ausführen kann.
Als Aufbaubeteiliger an Sehnen und Knochen beteiligt, wird es zudem zur Reizübertragung der Nerven auf die Muskeln benötigt, sowie für die wichtige Energiegewinnung mittels Enzyme und als Hemmfaktor bei der Blutgerinnung. Wer sich sehr stark Kalzium-, Phosphat-, Fett-, Eiweiß- und Phytinsäurelastig ernährt hemmt dadurch die Aufnahme von Magnesium und erschwert dadurch die Steuerung im Muskel- oder Nervensystem.
Magnesium findet sich in allen Lebensmitteln und auch im Trinkwasser. Besonders gehaltvolle Nahrungsmittel sind Produkte aus Vollkorn, Hafer, Bananen, Gemüse, Kartoffeln, Beerenfrüchte, Geflügel, Leber, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne oder auch Fisch, Sesam und Milch (- Produkte). Des Weiteren ist Magnesium in verschiedenen Nüssen, ungeschältem Reis, Schokolade, Weizenkeimen und im Trinkwasser enthalten. Hier kann man sich beispielsweise einen Teil des täglichen Magnesiumbedarfs aus magnesiumhaltigen Mineralwasser zu führen.