Empfohlen werden als Tagesdosis etwa 700mg. Doch dies ist nur ein Richtwert, denn beispielsweise Schwangere, Stillende oder auch Jugendliche in der Pubertät benötigen einen höheren Bedarf an Phosphor, der dann bei etwa 800 bis 900mg pro Tag liegen sollte. Ebenfalls eine Unterversorgung mit Phosphor kann bei einem bestehenden Alkoholismus auftreten. Ob ein Mensch genug an Phosphor in seinem Körper beinhaltet lässt sich beispielsweise mit einer Untersuchung einer Haarprobe feststellen.
Die Aufnahme aus dem Darm wird hierbei durch das Vitamin- D begünstigt, dagegen jedoch etwa durch Kalzium oder Phytinsäure eher gehemmt. Da in fast jedem Nahrungsmittel Phosphor zu finden ist, ist ein Mangel kaum möglich. Im Gegenteil, in den meisten Fällen besteht eine Überversorgung mit Phosphor. Negativ wirkt es sich allerdings aus, wenn man eine sehr hohe Phosphorzufuhr hat, die gleichzeitig mit einem stärkeren Konsum von Colagetränken und den Minderung von Milch oder Käse einhergeht. Als Folge können sich hierbei Fehlentwicklungen im Knochenbau bemerkbar machen, ebenso eine mögliche Hyperaktivität bei Kindern. Eine längere erhöhte Aufnahme von Phosphor kann zudem zu einer Nierenfunktionsstörung führen.