Sekundäre Pflanzenstoffe, in der Naturheilkunde auch als Phytamine bekannt, werden in den Pflanzen als so genannte speziellen Zelltypen hergestellt und gelten besonders für den Menschen als äußert wichtiger Bestandteil der Ernährung und Gesunderhaltung. Aufgrund der hervorragenden Eigenschaften werden inzwischen Pflanzen für diesen Sinnhintergrund gezielt angebaut.
Sekundäre Pflanzenstoffe leiten sich aus den Produkten des Stoffwechsels ab und bestehen hauptsächlich aus Aminosäuren, Kohlenhydraten und Carbonsäuren, die sich zwischen anabolen und katabolen Vorgängen abwechseln. Die wichtigsten Verbindungen stellen hierbei Phenole, Polyphenole, Stilbene, Glykoside, Phenylpropanoide und Xanthone dar. Des Weiteren sind zu finden: Steroide, Terpene, Speicherlipide und Carotinoide. Daneben sind weitere Bestandteile Alkaloide (z.B. Nikotin und Koffein), sowie Aminosäuren wie Canavanin und Alliin. Eine besondere Bedeutung fällt unter diesen Verbindungen den Carotinoiden, Photosterine, Polyphenole und auch Phyto- Östrogene zu.