Ein Mangel an Vitamin D im Zeitraum der Kindheit kann hier zu Rachitis führen, die durch die Knochenentkalkung Verformungen an der Wirbelsäule und am Schädel nach sich ziehen. Bei erwachsenen Personen sind dagegen Knochenerweichungen (Osteomalazie) möglich. Neben der fehlenden Sonneneinstrahlung und einer falschen Ernährungsweise kann ein Mangel an Vitamin D auch bei Erkrankungen der Nieren, der Leber oder des Darms kommen. Wird Vitamin D in einer Überdosierung eingenommen, kann es zu Schäden an den Nieren, sowie zu Kalkablagerungen in den Organen kommen. Als präventive Maßnahme werden besonders Säuglinge Vitamin D- Tabletten verabreicht, um damit das Risiko der Rachitis einzugrenzen bzw. auszuschließen.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.