Beinwell wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, antimitotisch (hemmt die Zellteilung) und fördert die Neubildung von Knochengewebe.
Anwendung findet die Pflanze daher bei Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden Verwendung.
Des Weiteren kann Beinwell bei Rückenschmerzen infolge stumpfer Verletzungen, Knochenbrüchen, Quetschungen, Arthrose und Rheuma angewendet werden. Traditionell wird Beinwell auch innerlich bei Husten, Verdauungsbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Nierenerkrankung und Bronchitis eingesetzt.
Davon ist jedoch wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide abzuraten.
Anwendung (Anwendungsgebiete / Art der Anwendung / Dauer der Anwendung)
Zur äußerlichen Anwendung sollten nur Fertigarzneimittel, z.B. in Form von Pasten oder Salben, entsprechend der Packungsbeilage verwendet werden.
Die Tagesmenge an Pyrrolizidinalkaloiden sollte nicht 0,1 mg überschreiten.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.