Stieleiche / Quercus robur
Synonyme
Eichenlohe, Sommereiche, Ferkeleiche, Masteiche, Oachn, Oacha, Eck, Eckenboom, Eckelboom, Heister
Herkunft / Wuchsgebiet
Die Eiche ist in Europa, dem Kaukasus und Kleinasien beheimatet.
Sie bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche Lehm- oder Tonböden, kann jedoch auch auf wechselfeuchten bis nassen Gleyböden oder trockenen, nährstoffarmen Sandböden vorkommen. Gefunden werden kann die Eiche meist in Wäldern.
Allgemeine Beschreibung
Stieleichen können bis zu 50 m hoch wachsen und einen Stammdurchmesser von 3 m erreichen. Sie können über 1000 Jahre alt werden. Ihre anfangs noch glatte, grau-grün glänzende Rinde wird in späteren Jahren zu einer dicken, tiefrissigen, graubraunen Borke.
Die buchtig-fiederlappigen Laubblätter der Eiche sind wechselständig angeordnet. Sie werden etwa 8 - 15 cm lang und sind auf der oberen Seite glänzend und grün. Ihre Unterseite ist matt und blaugrün.
Eichen sind einhäusig zweigeschlechtlich, d.h. auf einer Pflanze kommen männliche und weibliche Blüten vor. Die gelbgrünen männlichen Blüten (Kätzchen) sind hängend, lockerblütig und 2 - 4 cm lang. An einem langen Stiel sind die weiblichen Blüten ährenartig angeordnet.
In festanliegenden, schuppigen Bechern wachsen die Früchte der Eichen, die Eicheln.
Inhaltsstoffe / Wirkstoffe
Der Hauptbestandteil der Eiche sind die Gerbstoffe (Tannine).
Weitere Inhaltsstoffe sind Polysaccharide (Vielfachzucker), Gallussäure, Suberin, Quercin und Quercit.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.