Fichtenpräparate wirken schwach antiseptisch (keimtötend), durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, harn- und schweißtreibend, hustenstillend, schleimlösend und krampfmildernd.
Die Fichte kann zur Behandlung von Bronchitis und festsitzendem Husten, aber auch bei rheumatischen Beschwerden und Erschöpfungszuständen eingesetzt werden.
Auch bei leichten Muskel- und Nervenschmerzen kann sie angewendet werden.
In der Volksmedizin finden Fichtenpräparate bei Steinleiden, Hüftschmerzen, Wunden, aber auch bei Gicht, Rheumatismus, Magenkrämpfen und Hautkrankheiten Verwendung.
Tee aus Fichtensprossen soll eine blutreinigende Wirkung haben.
Anwendung (Anwendungsgebiete / Art der Anwendung / Dauer der Anwendung)
Innerlich kann die Fichte in Form von Tee und Inhalation bei Erkrankungen der Luftwege und äußerlich als Vollbad und Einreibung bei rheumatischen Beschwerden angewendet werden.
Tee: Es wird 1 TL Fichtentriebe in 250 mL Wasser gekocht, 5 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Die mittlere Tagesdosis beträgt 5 - 6 g.
Inhalation: In heißes Wasser werden einige Tropfen ätherische Öl gegeben und die Dämpfe eingeatmet.
Badezusatz: Für ein Vollbad werden 500 - 2000 g Fichtennadeln in 2 - 5 L Wasser gekocht, 5 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Der Sud wird dem Badewasser hinzugegeben.
Einreibung: Die betreffenden Stellen werden mit einigen Tropfen ätherischen Öls eingerieben.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.