Spitzlappiger Frauenmantel / Alchemilla vulgaris
Synonyme
Alchemistenkraut, Echter Sinau, Löwenfuß, Marienmantel, Silberkraut, Taublatt, Taumantel, Tauschlüsselchen, Himmlisches Wasser, Frauenbiß, Wiesensinau, Tauhaltauf, Marienkraut
Herkunft / Wuchsgebiet
Der Frauenmantel ist in ganz Europa, aber auch in Nordamerika und den gemäßigten Zonen Asiens beheimatet. Er ist von der Ebene bis ins Hochgebirge verbreitet.
Die Pflanze bevorzugt feuchte, sonnige Standorte mit stickstoffreichen Böden und kann auf feuchten Wiesen und Weiden, an Wegrändern, Hängen und an Bachrändern gefunden werden.
Allgemeine Beschreibung
Der zu den Rosengewächsen gehörende Frauenmantel ist eine mehrjährige Staude, die 30 - 50 cm hoch wachsen kann. Aus dem Wurzelstock sprießen die langstieligen, mehrlappigen Blätter. Sie sind fast kreisrund, bis zu 8 cm groß und leicht gefaltet. Ihr Rand ist gezähnt. In der Nacht sondern die Blätter Wasser ab, die sogenannten Guttationstropfen.
Die Blüten des Frauenmantels sind gelbgrün und in Knäueln angeordnet. Sie besitzen einen honigähnlichen Duft. Der Frauenmantel bildet einsamige Nüsschen als Früchte.
Inhaltsstoffe / Wirkstoffe
Die wichtigsten Wirkstoffe des Frauenmantels sind die Gerbstoffe vom Ellagitannintyp. Zu ihnen gehören Agrimoniin, Laevigatin F und Pedunculagin.
Weitere Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe, ätherisches Öl, Phytosterin, Glykoside und Saponine
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.