Huflattich wirkt adstringierend (zusammenziehend) und antikatarrhalisch (schleimhautentzündungshemmend). Er kann bei Husten, Heiserkeit und Bronchitis eingesetzt werden.
Bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut findet er ebenfalls Anwendung.
Der Huflattich soll auch blutstillend, blutreinigend und anregend wirken. In der Volksmedizin wird er deswegen auch bei Appetitlosigkeit, Venenentzündungen, Verstopfung, Gastritis, Durchfall und Magen-Darm-Katarrhen verwendet.
Ebenfalls helfen soll er bei entzündeten und schlecht heilenden Wunden, Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris), Hautunreinheiten, Nervenschmerzen, Furunkeln und Ekzemen.
Anwendung (Anwendungsgebiete / Art der Anwendung / Dauer der Anwendung)
Innerlich kann Huflattich als Tee angewendet werden. Es werden dafür 2 TL Huflattichblätter mit 250 mL kochendem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. Davon wird 3 Mal täglich eine Tasse bei Husten, Heiserkeit und Bronchitis getrunken.
Die Anwendung sollte nicht länger als 4 - 6 Wochen pro Jahr betragen.
Huflattich kann auch äußerlich als Gurgellösung und in Form von Umschlägen angewendet werden.
Zum Gurgeln wird ein Tee, wie für die innerliche Anwendung beschrieben, zubereitet. Damit wird mehrmals täglich bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gespült bzw. gegurgelt.
Für Umschläge werden 6 TL Huflattichblätter mit 150 mL kochendem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. Der Sud wird mehrmals täglich angewendet.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.