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Brunnenkresse - Anwendungsgebiete


Bei welchen Beschwerden kann Brunnenkresse eingesetzt werden?

Brunnenkresse wirkt schwach cholagog (galletreibend) und antibakteriell.
Verwendung findet die Pflanze bei Erkrankungen der Atemwege, z.B. Husten und Bronchitis, sowie bei Erkältungen.

In der Volksmedizin findet sie bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Akne, Ekzemen, Rheuma, Nierenbecken- und Blasenentzündung Anwendung.

Weitere traditionelle Einsatzgebiete sind Würmer, Gicht, Epilepsie, leichte Brandwunden, Diabetes, Hautflecken und Vitamin C-Mangel.

Anwendung (Anwendungsgebiete / Art der Anwendung / Dauer der Anwendung)

Brunnenkresse kann als getrocknetes Kraut in Form von Tee, als Frischpflanze und als Frischpflanzenpresssaft angewendet werden.

Der Tee wird aus 1 - 2 TL (ca. 2 g) getrockneter Brunnenkresse zubereitet, die mit 150 mL siedendem Wasser übergossen wird.

Nach 10 Minuten wird abgeseiht. Bei Appetitlosigkeit und Erkrankungen der Atemwege wird 2 - 3 Mal täglich eine Tasse getrunken. Die Tagesdosis beträgt 4 - 6 g.

Von der Frischpflanze werden 20 - 30 g täglich zum Würzen oder als Salat verwendet.
Die Tagesdosis des Frischpflanzenpresssaftes beträgt 60 - 150 g.

 


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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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