Lapacho wirkt tonisierend (stärkend), vitalisierend, schwach analgetisch (schmerzstillend) und stärkt die Widerstandskraft. Außerdem sind einige der Inhaltsstoffe gegen Bakterien und Pilze aktiv.
Bisher konnte die medizinische Wirkung des Lapachos nicht gesichert werden. Er kann jedoch zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt werden.
Ebenfalls kann er bei Infektionen, Entzündungen, Asthma, Abwehrschwäche, fieberhaften Erkrankungen, Verstopfung, Mineralmangel, Leberbeschwerden, Magenschmerzen und Magengeschwüren angewendet werden.
Lapacho soll auch die Abwehr stärken und bei Müdigkeit die Ausdauer, das Wohlbefinden und die Konzentration verbessern.
Für die innerliche Anwendung als Tee werden 2 TL (etwa 2 g) Lapachorinde in 1 L kochendes Wasser gegeben und ca. 5 Minuten leicht gekocht. Danach wird 15 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Der Tee wird über den Tag verteilt getrunken. Die Anwendungsdauer sollte maximal 6 Wochen betragen und anschließend sollte eine vierwöchige Pause folgen.
Äußerlich kann Lapachotee auch für Waschungen, Bäder oder Kompressen verwendet werden. Dafür werden etwa 5 g in 1 L Wasser 15 Minuten gekocht, danach 20 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Der Sud sollte nicht auf zu großen Wunden angewendet werden.