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Lavendel - Anwendungsgebiete


Bei welchen Beschwerden kann Lavendel eingesetzt werden?

Lavendel wirkt beruhigend, entblähend und hautreizend. Angewendet wird er bei nervösen Unruhezuständen, nervösen Einschlafstörungen und funktionellen Oberbauchbeschwerden, wie nervöser Reizmagen, Roemheld-Syndrom, Meteorismus (Blähsucht) und nervösen Darmbeschwerden. Auch bei nervös bedingten Kreislaufbeschwerden kann Lavendel eingesetzt werden.

In der Volksmedizin findet Lavendel bei Asthma, Augenbeschwerden, Erbrechen, Gliederschmerzen, Herzbeschwerden, Husten, Lähmungen, Ohrenbeschwerden, Rheuma und Schlaganfall Verwendung.

Weitere traditionelle Anwendungsgebiete sind Schuppenflechte, Schwindel, Übelkeit, Verstauchungen, Zahnschmerzen und Migräne.

Anwendung (Anwendungsgebiete / Art der Anwendung / Dauer der Anwendung)

Lavendel kann innerlich als Tee angewendet werden. Es werden 1 - 2 TL Lavendelblüten mit 150 mL heißem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. Der Tee kann mehrmals täglich getrunken werden. Bei nervösen Einschlafstörungen wird vor dem Schlafengehen eine Tasse getrunken.

Ebenfalls für die innerliche Anwendung kann Lavendelöl verwendet werden. Davon werden 1 - 4 Tropfen (etwa 20- 80 mg) als Einzeldosis auf ein Stück Würfelzucker gegeben und eingenommen.

Für die äußerliche Anwendung als Badezusatz werden 20 - 100 g Lavendelblüten mit 2 L Wasser aufgekocht, nach 10 Minuten abgeseiht und dem Badewasser hinzugegeben.


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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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