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Liebstöckel


Pflanzenname Deutsch / Latein

Liebstöckel / Levisticum officinale

Synonyme

Badekraut, Bärmutter, Bergliebstöckel, Gebärmutterkraut, Gebärmutterwurzel, Gichtstock, Gichtwurz, Labstock, Labstockwurzel, Leberstockwurzel, Lieberöhre, Liebstengel, Maggikraut, Nervenkraut, Sauerkrautwurz, Suppenlob, Wasserkräutel

Herkunft / Wuchsgebiet

Der Liebstöckel stammt ursprünglich aus Westasien, dem Orient und dem Mittelmeergebiet. Die Pflanze kann jedoch auch in Europa gefunden werden, wo sie meist kultiviert wird.

Allgemeine Beschreibung

Der zu den Doldengewächsen gehörende Liebstöckel ist eine ausdauernde, krautige, kahle Pflanze, die eine Wuchshöhe von 2 m erreichen kann. Sein Stängel ist röhrig, aufrecht, stielrund und am Grund etwa 5 cm dick. Im oberen Bereich ist er verzweigt.
Die Laubblätter sind gestielt und zwei- bis dreifach gefiedert. Ihre Fiederblättchen sind 2- bis 3-lappig, ebenfalls gestielt und schwach gezähnt.

An den Ästen befinden sich endständig die gelblichen bis hellgrünen Blüten. Sie sind in Doppeldolden angeordnet, die einen Durchmesser von 12 cm besitzen.
Die Früchte bestehen aus zwei braunen, ovalen Teilfrüchten.

Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

Das im Liebstöckel enthaltene ätherische Öl besteht zum Großteil aus Alkylphthaliden, die der Pflanze ihren charakteristischen Geruch geben.

Ebenfalls enthalten sind Monoterpene, Sesquiterpene, β-Phellandren, Furancumarine (Bergapten, Imperatorin) und Cumarine.


Liebstöckel - Anwendungsgebiete »

Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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